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Die Prokrastination oder warum wir uns manchmal selber im Weg stehen

Sind Sie ein Prokrastinierer?

Mit Prokrastinieren wird ein Verhalten umschrieben, als notwendig aber eben auch als unangenehm empfundene Arbeiten immer wieder zu verschieben, anstatt diese zu erledigen. Umgangssprachlich wird dies auch als „Aufschieberitis“ bezeichnet.

Erkennen Sie sich wieder? Schieben Sie Arbeiten an die Seite, die Sie eigentlich nach vorne treiben sollten? Sind Sie also ein Prokrastinierer?

So wie bei jedem selbstzerstörerischen Verhalten gilt auch hier, dass der erste Schritt die „Aufschieberitis“ zu stoppen, derjenige ist, dass Sie erkennen, dass Sie hieran leiden.

Dies ist aber nicht immer so einfach, wie es klingt!

Viele Prokrastinierer überzeugen sich selbst damit, dass es immer sehr gute Gründe für Verzögerungen bei Aufgaben/Arbeiten gibt, die eigentlich voran gehen sollten. Wenn Sie dann einmal in Ihrer „Opferrolle“ und Denkweise angekommen sind (und genau dies passiert vielen Prokrastinierern), erkennen Sie nicht, dass das, was Sie eigentlich tun, genau diese „Aufschieberitis“ ist, die es eigentlich zu überwinden gilt.

Warum die Menschen prokrastinieren

Komplexe Projekte wirken oft abschreckend und verursachen dadurch bei vielen Menschen ein ablehnendes Verhalten, was dann im Endeffekt dazu führt, dass Sie dieses Projekte und die damit verbundenen Aufgaben auf die lange Bank schieben. Wenn man mit einem Projekt konfrontiert wird, welches aufgrund seiner Komplexität überwältigend wirkt, ist es ratsam, das Projekt in kleinere Meilensteine zu zerlegen, Arbeitspakete zusammen zu stellen und jede Komponente einzeln anzugehen.

Im Umkehrschluss gilt auch, dass Projekte, die als unangenehm angesehen werden, prädestiniert für Verschleppungen sind. Darüber hinaus trägt die Unfähigkeit, Prioritäten zu setzen, genauso wie die Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen, maßgeblich zur Prokrastination bei.

Ein weiterer wichtiger Beweggrund ist die Angst vor dem Versagen. Ein sehr guter Lösungsansatz, um diese Art der Prokrastination zu bekämpfen, ist, sich selbst den Erfolg im Projekt zu visualisieren und sich die Schritte bildlich vorstellen, die man benötigt, um alle Hürden im Projekt erfolgreich zu nehmen.

Ablenkungen sind eine der Hauptursachen der „Aufschieberitis“. öfters ist die Versuchung, sich im Gespräch mit Kollegen zu vertiefen, Spiele zu spielen oder zu surfen größer als das direkte Herangehen an eine Aufgabe. Das Einrichten des Arbeitsbereichs, um Ablenkungen zu minimieren oder eine bessere Planung Ihrer Zeit, zum Beispiel um sich mit Ihren Kollegen zu unterhalten, hilft Ihnen dabei, eine Verschleppung von Aufgaben zu verhindern und so können Sie Ihr Projekt wieder im Zeitplan halten.

Ein Coaching kann Ihnen helfen, die „Aufschieberitis“ in positive Bahnen zu lenken. Lernen Sie besser zu planen und Dinge wieder anzupacken.

Coaching ist ein Luxus, der sich auszahlt! Gönnen Sie sich diesen Luxus und Sie werden jeden Tag am kleiner werdenden Berg an unbequemen Aufgaben merken, wie positiv sich dieses Coaching auswirken wird.

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